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In Tansania gibt es freilebende Elefanten
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Auch in Indien leben Elefanten

Vermehrung von Elefanten in Menschenobhut

Routine sieht anders aus

Elefanten mit Jungtier im Zoo
Die Insel Bali ist ein Urlaubsparadies
elefanten.biz ist verbunden mit entdecke-indonesien.de

Die Vermehrung der grossen Dickhäuter in Menschenobhut ist immer noch ein seltenes und schwieriges Unternehmen, obwohl gerade in den letzten ein bis zwei Jahrzehnten einige sehr gute Erfahrungen gemacht werden konnten. Mehrere Zoologische Gärten in Europa - nicht zuletzt auch in Deutschland - konnten die Tiere erfolgreich vermehren.

Auch in Amerika gibt es eine erstaunlich lange Tradition. Die Gesamtzahl ist aber noch nicht befriedigend.

Die grössten Probleme bei der Zucht von Elefanten sind folgende:

  • Es gibt zu wenige zeugungsfähige Tiere; insbesondere gibt es kaum Zuchtbullen. So mussten die Elefanten früher durch die Lande gefahren werden - ein Vorgang, der nicht wirklich stimulierend auf das Sexleben der Tiere wirkte. Eine deutliche Verbesserung ist erst durch die Möglichkeiten der künstlichen Befruchtung eingetreten.
  • Die Zoo-Bestände sind überaltert, da man sich viel zu spät wirklich Gedanken um die Vermehrung von Elefanten in Menschenobhut gemacht hat. Viele der Kühe werden nicht mehr trächtig, viele sind auch nicht mehr an den natürlichen Kontakt mit Bullen gewöhnt und versagen deshalb bei der Paarung. Auch sind Totgeburten immer noch zu häufig.
  • Elefantenbullen werden während der "Must", wie die Brunft bei Elefanten genannt wird, ausserordentlich aggressiv und sind dann überhaupt nicht zu kontrollieren. Sie wurden deshalb in den Zoos nicht gerne gehalten, denn es muss den Bullen ein eigenes Gehege zur Verfügung gestellt werden, damit sie die weiblichen Tiere der Zuchtgruppe nicht verletzen.
  • Die in der Regel zu kleinen Gruppen führen zu Verhaltensstörungen bei den sensiblen Tieren. Die Elefantenkühe haben ihre Jungen oft nicht angenommen. Handaufzuchten aber sind bei Elefanten wohl besonders schwierig Generell sind Handaufzuchten sowieso nicht wünschenswert, da die Jungtiere oft verhaltensgestört sind; im Mindestfall ist das natürliche Verhaltensrepertoire der Art nicht voll ausgebildet.

Erst seit Mitte der 1990er Jahre gibt es einen deutlichen Aufschwung in der Elefantenzucht und es gibt sogar die ersten F2-Tiere, d.h. Jungtiere. deren Eltern schon in Menschenobhut geboren wurden. Erst wenn solche Tiere der zweiten Generation von den Eltern erfolgreich grossgezogen worden sind, kann man von einem echten Zuchterfolg sprechen.

Die gewachsenen Erfahrungen in Verbindung mit einer deutlichen Verbesserung der Gehegehaltung dürften in den nächsten Jahren zu spürbar besseren Ergebnissen bei der Vermehrung von Elefanten in Menschenobhut führen. Die beiden Elefantenbabies, die im Januar 2011 im Zoo Wuppertal geboren wurden, sind ein kleiner Hinweis darauf.

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